Antike Taschenuhren ab 1800
Die Entwicklung von Taschenuhren wurde möglich, nachdem im frühen 15. Jahrhundert der Federantrieb erfunden wurde. Die älteste erhaltene Uhr mit Federantrieb (und der zugehörigen Schnecke als Gangregulierung) stammt von ca. 1430 und wird als Uhr Philips des Guten von Burgund im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg aufbewahrt. Bis zu dieser Zeit waren Uhren ausschließlich durch Gewichte zu betreiben.
Kunstvoll gearbeitete Taschenuhren waren (und sind teilweise immer noch) ein Symbol für Reichtum und Noblesse. Früher war der Erwerb einer Taschenuhr nur sehr Begüterten möglich, die sich oftmals auch damit darstellen ließen; etwa wie Maria Theresia von Spanien im 17. Jahrhundert vom Maler Diego Velasquez, die auf dem Bild mit gleich zwei Taschenuhren abgebildet ist.
Die Taschenuhren in dieser Rubrik sind mühsam zusammengesuchte Sammlerstücke. Vom Uhrmacher restauriert, geprüft und einreguliert. Die Einzelstücke werden täglich aufgezogen damit das Uhrwerk auch in einem tadellosen Zustand verbleibt.
Auf Wunsch restaurieren wir auch Ihre Fund- und Sammlerstücke ! |